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Pixies Südseeabenteuer

Der erste Band von Schiffskater Pixie, mit James Cook um die Welt ist gerade mal einen Monat alt, der „Produktionsstress“ und die „Publikationsspannung“ sind mehr oder weniger vorbei. Und schon beginnt, allerdings erst mal ein wenig entspannter, die Arbeit am nächsten Band. Immerhin ist schon klar, wohin die Reise geht: Erstmal bis nach Tahiti, das zu Cooks und Pixies Zeiten Otaheite hieß. Und so konnte schon mal das Cover von Band 2 vorbereitet werden. Und bevor der zweite Band erscheint (geplant ist Oktober 2019) könnt ihr euch schon mal mit Band 1 „Die Schiffskatzencrew“ auf die zweite Etappe einstimmen.

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Schiffskater Pixies erstes Weihnachtsfest

Nachdem Schiffskater Pixie 1771 von seiner Reise in die Südsee zurückgekehrt war, hatte er seinen Freunden in Plymouth natürlich viel zu erzählen. Dass er dabei eine Menge Seemannsgarn spann, liegt in der Natur der Sache. Viele seiner Abenteuer waren ohnehin unglaublich und so machte es für die Zuhörer keinen Unterschied, ob er die reine Wahrheit über seine Abenteuer erzählte oder dieselben ein ganz klein wenig ausschmückte.

Was aber Weihnachten betrifft, so darf der Auszug aus Pixies Tagebucheintrag vom 25.12.1768 über die Gegebenheiten an Bord durchaus als wahr genommen werden:

25. Dezember 1768: Susy hatte mich schon vorgewarnt, der heutige Tag würde wohl ein wenig anders verlaufen als sonst. Und tatsächlich ist erst mal groß Reinemachen angesagt. Allerdings nicht nur fürs Schiff sondern auch für die Menschen. Die haben sich geputzt und ihre schmutzigen Felle gegen saubere ausgetauscht. Dann verteilte der Smutje das Essen und danach das dunkle, scharf riechende Zeugs, das die Matrosen in großen Mengen herunterschluckten, ohne es wie sonst mit Wasser zu mischen. . . . Mit den Zweibeinern ist nichts mehr anzufangen, sie torkeln und lallen herum und selbst John und Willy sind irgendwie merkwürdig. Wenn irgendein Manöver ansteht oder Gefahr droht, werden wir das wohl allein regeln müssen. . . . Cook, Banks und die anderen Herrschaften kümmern heute sich ebenfalls nicht um ihre Arbeit. Sie haben sich in den Salon zurückgezogen und lassen sich Leckerbissen auftragen. Nun gut, an Deck ist es sowieso nicht besonders gemütlich . . . .“

Immerhin bestätigt der Naturforscher Joseph Banks mit seinem Tagebucheintrag vom gleichen Tage Pixies Bericht: „Weihnachten: alle guten Christen, sprich alle Matrosen sind fürchterlich besoffen, so dass am Abend wohl kaum ein nüchterner Mann an Bord war. Gott sei Dank war der Wind sehr mäßig, der Herr allein weiß, was ansonsten mit uns passiert wäre.“

Auch Weihnachten 1769 weiß Banks Feucht-Fröhliches zu berichten. Während die Offiziere und Wissenschaftler an Bord der HMS Endeavour die Pastete aus Tags zuvor geschossenen Gänsen genüsslich verspeisten, waren gegen Abend „alle Matrosen betrunken, so wie es bereits bei unseren Vorvätern anlässlich dieses Ereignisses üblich war.“

Am Weihnachtsfest 1768 segelte die Endeavour übrigens an der Südamerikanischen Küste entlang in Richtung Feuerland. Die Abenteuer, die Pixie, seine Katzenkumpels und die Zweibeinigen Freunde dort erlebt haben wird er im zweiten Teil seines Tagebuchs beschreiben. Dessen Erscheinen ist für Oktober 2019 geplant. Bis dahin sollte sich jeder, der ihn noch nicht hat, den ersten Band „Die Schiffskatzengesellschaft“ zulegen. Nicht nur das Buch, sondern auch Jonny Petrys Illustrationen sind als gerahmte Kunstdrucke, Poster oder auch als Grußkartensatz etc. wunderschöne, originelle und zweifellos einzigartige Weihnachtsgeschenke. Wenns noch bis Weihnachten klappen soll, ist allerdings schnelles Handeln angesagt, denn es gibt derzeit aufgrund der großen Nachfrage Produktionsengpässe beim Verlag und die Laufzeiten bei der Post dürften sich erfahrungsgemäß mit näher rückendem Weihnachtsfest verlängern.

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Katzenpost vom Schiffskatzenmaler

Die neue Online-Galerie mit Jonny Petrys Katzenkunstwerken

Dass das Buch Schiffskater Pixie. Mit James Cook um die Welt eim Muss für alle Katzen- und Seefahrtsfans ist, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Nun hat Jonathan Petry, der Schöpfer der wunderbaren Illustrationen eine Artflakes-Galerie (online) eingerichtet. Hier können die Freunde des tapferen Pixie Catpickle die Illustrationen des Buches in Originalgröße als Post- oder Klappkarten, Poster oder gerahmte Kunstdrucke, auf Leinwand oder Dibond bestellen.
Da finden sich die Portraits der Catpickle-Dynastie ebenso wieder wie die Vorfahren der vierbeinigen Crewmitglieder oder die Abenteuer an Land und auf See. Abgesehen vom Buch selbst kann man sich als Schiffskatzen- und Kunstfreund kaum ein schöneres Geschenk vorstellen. Sei es für sich selbst, sei es für Freunde und Verwandte zu Weihnachten, zum Geburtstag oder einfach mal so.


Und nicht vergessen, auch Schiffskater Rotbart gehört zu den legendären Schiffsfelinen, von denen eure Stubentiger träumen, wenn sie im Schlaf mal wieder plappern und mit den Pfötchen zucken, als seien sie bei den Abenteuern ihrer Vorfahren selbst dabei.

Rotbartsaga: Schiffbruch vor Sumatra

Rotbartsaga: Das Vermächtnis des Kapitäns Carl Carlszoon

Schiffskater Pixie. Mit James Cook um die Welt

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Kostenloser Posterdownload „Schiffskater Pixie“

Ja, es geht um Werbung. Aber seid mal ehrlich, ist dieses Poster mit einem Motiv zum Buch „Schiffskater Pixie. Mit James Cook um die Welt“ des Schiffskatzenmalers Jonathan Petry nicht einfach schön? Kann man sich an die Wohnzimmerwand hängen, in seinem Buchladen präsentieren, In Lesecafés aushängen, in Zeitungen und Zeitschriften abdrucken oder, oder, oder. Wer Lust darauf hat, einfach aufs Bild klicken und die gewünschte Posterdatei herunterladen (dann ausdrucken, oder als Fotoposter machen lassen). Es sind jpg-Dateien die bis zum Format A3 eine Auflösung von 300 dpi gewährleistet. Und wer mir unter w.schwerdt@gmx.de ein Foto mailt, auf dem das Poster z.B. im Buchladen, Wohnzimmer etc. zu sehen ist, erklärt sich zu dessen Veröffentlichung auf meinen Blogs und in den sozialen Netzwerken bereit und nimmt an der Verlosung eines Buches „Schiffskater Pixie“ teil (Einsendeschluss 31.12.2018).

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Wiederbelebung

Fast zwei Jahre ist es her, dass der Blog Forscher, Katzen und Kanonen einen neuen Beitrag gesehen hat und der war auch nur „aufgewärmt“. Dabei ist das dem Blog zugrunde liegende, 2012 im Berliner Vergangenheitsverlag erschienene gleichnamige Buch eine meiner „Schlüsselpublikationen“. Denn meine Recherchen zum Thema „Leben und Arbeit von Forschungsreisenden im 18. und 19. Jahrhundert“ hatten mich – wie der Buchtitel schon andeutet – auch auf die Spur der Schiffskatzen gebracht und damit mein schriftstellerisches Schaffen in eine neue Richtung gelenkt. Weiterlesen

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Angekommen!

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Gegen den Wind

Widrige Winde verzögern das Auslaufen der Buchflotte „Forscher, Katzen und Kanonen“. Eigentlich sollte sie bereits Ende Oktober die Berliner Werft verlassen. Nun werden die Entdecker – nach Aussage des Expeditionsleiters – wohl erst am 21. November Anker lichten und in die brodelnde See des Weihnachtsgeschäftes starten können. Sicherlich ein Grund mehr, das Buch nun schnell vorzubestellen, damit es im Zweifelsfall rechtzeitig auf dem Gabentisch landen kann, schließlich sind Forschungsschiffe keine Teeklipper oder Rennyachten.

Dass es sich lohnt, soll der dritte Vorabblick in das Buch vermitteln.

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Disziplin und Betrafung in der Royal Navy.

Dass auf Matthew Flinders Forschungsschiff, der HMS Investigator, als Kriegsschiff der Royal Navy die gleichen Prinzipien von Disziplin und Strafe herrschten wie in der regulären Flotte, habe ich in Forscher, Katzen und Kanonen beschrieben (Kapitel: Unterwegs – bis ans Ende der Zivilisation). Für den Anhang habe ich als eines der Highlights des Buches auch eine Auflistung der Vergehen und Bestrafungen an Bord der Investigator auf ihrer Reise nach Australien von Anfang 1801 bis Mitte 1802 angefertigt.

Warum eine solche Dokumentation so bedeutend ist, erläutert der Chef der Sammlungen des National Museum der Royal Navy in Portmouth, Matthew Sheldon im folgenden Video des Museums. Hier stellt er eines der Highlights seiner Sammlungen, eine jüngst gefundene Auflistung der Vergehen und Bestrafungen auf dem Linienschiff HMS Leviathan während der Jahre 1803 bis 1805 vor.

Übrigens: Forscher, Katzen und Kanonen ist bereits in der Druckerei angekommen.

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Auf Reede

„Forscher, Katzen und Kanonen“ auf dem Weg zur Druckerei

Die zweite Fahne meines neuen Buches ist in Ordnung und freigegeben. Dem Weg in die Druckerei steht nichts mehr im Wege, das Buch liegt sozusagen auf Reede und wartet auf günstigen Wind (sprich Drucktermin).

Und da jetzt feststeht, wie es aussehen wird, erlaube ich mir, auch Sie, liebe Leser schon einmal einen Blick in das Buch werfen zu lassen.

Vielleicht folgt in den nächsten Wochen noch ein zweiter und dritter Blick. Natürlich freue ich mich über Kommentare zu Ihrem ersten Eindruck. Und  – ich weiß, ich weiß, ich habe es schon erwähnt – hier können Sie sich eine Ausgabe der ersten Auflage sichern.

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Forschungsreisende haben Flagge gehisst

Die vollständige Story von Schiffskater Trim ist mit an Bord

Mit der Korrektur und Rücksendung der ersten Korrekturfahne zu Forscher, Katzen und Kanonen ist ein wichtiger Schritt zum pünktlichen Erscheinen meines Buches etwa Ende Oktober 2012 getan. Immerhin zeigt die Fahne den im Prinzip fertigen Satz und das Layout, Seite für Seite so, wie es schließlich als gedrucktes Buch erscheinen soll.

Korrekturen beziehen sich nun vor allem auf mögliche Satzfehler, die Position der Bilder, falsche Seitenumbrüche, gegebenenfalls Trennfehler und eben all das, was beim Setzen von Text und Bildern schief gehen kann. Selbstverständlich wird dabei auch noch einmal der Text auf im lektorierten Manuskript übersehene Schreib- und Grammatikfehler überprüft.

Ein Geheimnis wird gelüftet

Und nun, da auf jeden Fall der endgültige Inhalt des Buches feststeht, darf ich auch ein kleines Geheimnis verraten: Im Anhang des Buches ist die vollständige Originalstory von Matthew Flinders Schiffskater Trim, so wie sie der Kapitän der Investigator Anfang des 19. Jahrhunderts niedergeschrieben hat, in voller Länge und – soweit ich weiß erstmals – in deutscher Übersetzung veröffentlicht. Zum Hintergrund der Geschichte hier ein Auszug aus dem Kapitel „Katzen an Bord“:

„Flinders, der 1801 erstmals den australischen Kontinent umrundete und dessen Küstenlinie größtenteils kartografierte, hat seinem treuen Reisebegleiter mit „A Biographical Tribute of Trim“ ein literarisches Denkmal gesetzt. Diese Geschichte einer mutigen Schiffskatze ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert.

Für einen Seemann jener Zeit – zumal Marineoffizier – ist es sehr ungewöhnlich, persönliche Gefühle preiszugeben und insofern wird der große Entdecker durch die Story von Trim für den Leser auch zu einem ganz normalen, fassbaren Menschen. Die Geschichte gibt aber auch Einblicke in das Leben und Arbeiten an Bord eines Forschungsschiffes jener Zeit. Und nicht zuletzt wird deutlich, warum Katzen an Bord nicht nur als Mäuse und Rattenjäger wichtig waren.

Natürlich hat die Story über das innige Verhältnis eines Kommandanten zu seinem Kater nichts in den offiziellen Berichten verloren. Flinders hat die Trim-Memoiren als Briefe an seine Frau nach seiner letzten Reise in französischer Gefangenschaft geschrieben. Bis 1977 waren die Briefe in den Archiven des britischen National Maritime Museum in Greenwich vergraben, dann wurde die Story erstmals in der Literaturzeitschrift Overland veröffentlicht. Besonders in Australien hat der schwarze Kater mit dem weißen Fleck auf der Brust und den weißen Pfoten großen Eindruck hinterlassen.

1996 wurde vor der State Library of New South Wales in Sydney eine Statue des coolen Katers errichtet und auf einer Gedenkplakette stehen die ersten Zeilen des Textes, den sich Flinders für ein Denkmal seines treuen Gefährten gewünscht hatte.

Flinders’ Trim-Biografie ist hinsichtlich des Themas Schiffskatzen, aber auch in Bezug auf die Forschungsreisen des 18. und 19. Jahrhunderts einzigartig. Sie stellt das Bindeglied zwischen wissenschaftlich-kulturgeschichtlicher und menschlicher Ebene dar. Deshalb wird der mutige Schiffskater in diesem Buch immer mal wieder auftauchen und uns in die Geheimnisse des Lebens an Bord eines Schiffs der großen Forschungsreisen einführen.“

Gedenktafel für den legendären Schiffskater Trim, vor der State Library von New South Wales. Foto: J. Brew

Das Buch Forscher, Katzen und Kanonen können Sie bereits jetzt auf Amazon vorbestellen.  Und wenn Sie sich eine Ausgabe der ersten Auflage sichern möchten, dann sollten Sie das auch tun.

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