Ereignisse

21. Dezember 1801 Flinders erkundet den King George Sound

768px-KGSAls Flinders im Dezember 1801 für rund einen Monat im Princess Royal Harbour des King George Sound vor Anker ging, da war keine Rede von Weltuntergang. Und so verlief auch damals der 21. Dezember verhältnismäßig routinemäßig. Zugegeben, das Wetter an der Südküste Westaustraliens war nicht berauschend. Leichter Wind und Wolken herrschen an diesem Tag vor. Und so konnten – wie bereits in den Wochen zuvor – Reparaturarbeiten am Schiff vorgenommen werden. Weiterlesen

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Logbucheintrag zum Weihnachtsfest

Weihnachten mit Sturm und Rum

Die Resolution und Adventure in der Matavi Bay

Die Resolution und Adventure in der Matavi Bay

Keine Frage, auch die Forschungsreisenden der christlichen Seefahrt der vergangenen Jahrhunderte hatten ihre „betrieblichen Weihnachtsfeiern“. Denn oft genug waren sie – während ihre Landsleute daheim besinnlich der Geburt ihres Religionsstifters gedachten – am anderen Ende der Welt unterwegs, in unbekannten Gewässern und mit viel Glück sogar in einem sicheren Hafen. Ein wenig anders als in der Heimat gestalteten sich die Festlichkeiten jedoch schon, wie die Log- und Tagebücher der Seeleute und Reisenden des 18. und 19. Jahrhunderts preisgeben. Weiterlesen

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3. März 1769 Naturforschung auf hoher See

Ein Tag mit James Cook im Pazifik

Banks_-_The_Botanic_Macaroni

Joseph Banks in einer zeitgenössischen Karikatur

Rund 2600 Kilometer hatte die Endeavour bis zum 01.03.1769 nach Verlassen des Kap Hoorn am 25. Januar zurückgelegt. Und nun, seit Mittag des 3. März, weitab von jedem Land, beinahe Windstille. Für Joseph Banks, den Naturforscher, eine gute Gelegenheit, ins Beiboot zu steigen und auf See Objekte für seine Sammlung zu ergattern. In seinem Tagebuch liest sich das folgendermaßen: Weiterlesen

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13. Februar 1777 – Ein Tag in der Südsee

In alten Reiseberichten gestöbert

Captain_Cook,_oil_on_canvas_by_John_Webber,_1776,_Museum_of_New_Zealand_Tepapa_Tongarewa,_WellingtonAm 13. Februar 1777 errichtete die 3. Expedition von James Cook auf der neuseeländischen Südinsel am Queen Charlotte’s Sound zwei Beobachtungsstationen, die unverzüglich ihre Arbeit aufnahmen. Cook schickte ebenfalls ein Kommando an Land, um die bereits am Tag zuvor angelandeten Wasserfässer zu füllen. Zwei Männer wurden beauftragt Fichtenbier* zu brauen und der Schiffszimmermann war mit seiner Mannschaft ebenfalls an Land gegangen, um Holz zu schlagen. Eine andere Gruppe wurde mit dem Boot ausgesendet, um Gras für die an Bord befindlichen Rinder zu sammeln, während an Bord der beiden Forschungsschiffe Ausbesserungsarbeiten vorgenommen wurden. Weiterlesen

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James Cooks Schiffbruch

Repairing of Capt Cook’s Ship in Endeavour River (Cook’s first voyage)
© National Maritime Museum Collections

Dieser Druck zeigt James Cooks Forschungsschiff HMS Endeavour wie sie am Strand des Endeavour River repariert wird. Deutlich zu erkennen, was für eine aufwändige Angelegenheit das war. Anker, Ladung, Seile mussten von Bord gebracht werden, und das Schiff zu erleichtern. Erst dann konnte es mithilfe von an den Masten befestigten Flaschenzügen auf die Seite gelegt werden, um den Unterboden zu inspizieren und zu reparieren. Der Bau einer Lagerhalle war erforderlich, um die Vorräte vor Regen zu schützen. Immerhin dauerte die Reparaturaktion mehrere Wochen, die Cook dazu nutzte, das umliegende Land und den unbekannten Fluss zu erforschen.
Vorangegangen war dieser Aktion folgendes Ereignis:

„10. Juni 1770: innerhalb weniger Minuten steigt der Meeresboden von gut 38 auf knapp 15 Meter Tiefe an. Die Gesellschaft unterbricht das Essen und Cook befiehlt „Alle Mann auf Station“. Kurze Zeit später werden wieder mehr als 36 Meter gemessen, die Herrschaften sind beruhigt und begeben sich zu Bett. Kurz vor 23 Uhr steigt der Meeresboden wieder rapide an und bevor reagiert werden kann, geht ein harter Ruck durch das Schiff, die Endeavour sitzt fest und die Gentlemen stürmen ebenso wie die Mannschaft wieder an Deck. Sofort werden Boote ausgesetzt und die Situation untersucht. Die Lage ist verzweifelt. Das Expeditionsschiff ist – knapp 40 Kilometer von der Küste entfernt – in die Kuhle eines Riffs geraten und wird durch den Seegang gegen dessen scharfe Kanten geschleudert.“ (Textauszug aus Forscher, Katzen und Kanonen).

Tatsächlich wäre die Expedition an dieser Stelle beinahe zu Ende gewesen, denn das Schiff hing nicht nur am Riff fest, sondern war dermaßen beschädigt, dass es bei seiner Befreiung binnen kürzester Zeit zu sinken drohte. Im Buch Forscher Katzen und Kanonen erzählt der Autor die ganze Geschichte der Havarie und wie es dazu kam, dass die Endeavour am Ende doch in der mehr als 40 Seemeilen entfernten Flussmündung auf Land gesetzt und repariert werden konnte.

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Flinders Schiffbruch

Loss of the Porpoise & Cato 200 miles from land

E, W © National Maritime Museum Collections

„Es war die HMS Porpoise, mit der Flinders und ein großer Teil der Besatzung die Rückreise nach England angetreten hatte, weil das alte Expeditionsschiff Investigator nach einer Inspektion in Sydney als nicht mehr einsatzfähig galt. Am 17. August 1803 geriet die Porpoise auf ein Riff der Cato’s Bank. Diese Havarie war für das Schiff nicht so glimpflich ausgegangen wie die von Kapitän Cooks Endeavour. Kapitän, Mannschaft und der tapfere Trim, der Flinders und seinem Leuten natürlich auf die Porpoise gefolgt war, mussten miterleben, wie das Schiff in der Nacht auf dem Riff auseinanderbrach.“ (Textauszug aus Forscher, Katzen und Kanonen)

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