Wissenschaft

Timekeeper von Cook bis Flinders

Reisen britischer Marinechronometer

Marine chronometer. ZAA0111

Kendall, Larcum
Greenwich, London, England; 1774
© National Maritime Museum Collections

Im Juni 1765 wurde der Uhrmacher Kendall von der britischen Längengradkommission zu einem der sechs Experten ernannt, die die Vorstellung der vierten Version von John Harrisons Marine-Chronometer bezeugen und begutachten sollten. Im Laufe dieser Beratungen beschloss die Kommission, Harrisons Timekeeper H(arrison)4 von Kendall nachbauen zu lassen. Der Pionier der Marine-Chronometer, John Harrison, stimmte dem Vorschlag zu. Weiterlesen

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Die Mumien Ozeaniens

AhneguiMumien erwartet man vor allem im alten Ägypten. Tatsächlich ist die Konservierung oder Teilkonservierung Verstorbener aber weltweit verbreitet. Neben den ägyptischen Mumien dürften wohl die ozeanischen Schrumpfköpfe am Bekanntesten sein.

Immerhin werden diese nicht nur gerne in den Völkerkundemuseen dieser Welt ausgestellt, sondern haben oft auch eine enge Beziehung zum Kannibalismus. Noch bis ins 19. Jahrhundert aßen beispielsweise die Maori auf Neuseeland Teile ihrer ermordeten Gegner, um deren Kraft aufzunehmen. Und auch das Köpfe sammeln und zur Schau stellen war fester Beststandteil der Maori-Kultur. Vor allem die Ahnenverehrung führte in Ozeanien von Neuseeland, Mikro- und Melanesien bis nach Polynesien zu den verschiedensten Formen der Konservierung Verstorbener. Weiterlesen

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Geschichte der Schiffsmedizin

Armamputation Anfang des 18. Jahrhunderts

Armamputation Anfang des 18. Jahrhunderts

In der modernen Schifffahrt ist eine qualifizierte medizinische Versorgung der Besatzungen und Passagiere weitestgehend gesichert. Das bedeutet nicht, dass heutzutage auf jedem Schiff ein Schiffsarzt zur Besatzung gehört. In der Handelsschiffahrt übernimmt in der Regel der Kapitän oder ein entsprechend qualifizierter Offizier die medizinische Versorgung, im Bedarfsfall unterstützt durch die Kommunikation mit speziellen Ärzten an Land.

Selbstverständlich besteht im Ernstfall meist auch die Möglichkeit, Erkrankte per Hubschrauber von Bord zu bergen und in ein leistungsfähiges Krankenhaus zu bringen. Während die medizinische Versorgung an Bord eines modernen Schiffes also in eine globale organisatorische und technische Struktur eingebunden ist, waren die Menschen auf Schiffen des vorindustriellen Zeitalters im Krankheitsfall auf sich allein gestellt. Weiterlesen

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Triumphe der Naturwissenschaften

die Beute der Entdecker

Landing the Treasures, or Results of the Polar Expedition!!! (caricature)
Cruikshank, George, 18 January 1819
© National Maritime Museum Collections

Forschungsreisen waren vor allem im 18. und 19. Jahrhundert Gegenstand großen öffentlichen Interesses in Europa. Die Reiseberichte der Entdecker gehörten zu den Bestsellern jener Zeit. Dabei ging es nicht nur um die Abenteuer, sondern auch um die Beute die die Entdecker aus den fernen Ländern in Form von Schätzen oder kuriosen Lebewesen mitbrachten und der erstaunten Öffentlichkeit vorstellten. So manche Präsentation der in den neu entdeckten Regionen der Welt zusammengesammelten wissenschaftlichen Schätze, die mehrere zehntausend Stücke an Ethnografika, Pflanzen- und Tierpräparaten oder auch lebendigen Exemplaren umfassen konnten, glich einem Triumphzug der Naturwissenschaften. Kein Wunder, dass solche Zurschaustellungen nationaler naturwissenschaftlicher Leistungsfähigkeit auch Gegenstand von Karikaturen wurde.

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Ethnologische Sammlungen

800px-Endeavour,_Thomas_Luny_1768In der 2009/2010 in Bonn gezeigten Ausstellung „James Cook und die Entdeckung der Südsee“ stellten die Artefakte der Göttinger Cook/Foster- Sammlung einen wesentlichen Teil der Präsentation dar. In Göttingen selbst allerdings fristen einige Artefakte der immerhin mehr als 500 Stücke umfassenden Sammlung von Weltrang ein eher bescheidenes öffentliches Dasein als Teil der nur Sonntags für zwei Stunden für das Publikum geöffneten Lehrsammlung des ethnologischen Instituts der Universität Göttingen. Der Rest schlummert im Archiv der Einrichtung. Wie diese Sammlung entstanden ist, lesen sie im Artikel Cook/Forster – die Sammlung in Göttingen im History Magazin

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