Wie weit schießt ein 32-Pfünder?

Eine Fußnote, wie sie (nicht) im Buche steht

Canon_en_batterie_au_poste_de_rade-Morel_Fatio-img_3163Nobody is perfect, das gilt auch für Bücher, deren Autoren und Lektoren. Und so haben sich auch in mein jüngstes Werk aus dem Berliner Vergangenheitsverlag ein paar „Schnitzer“ eingeschlichen. Im Grunde ist es ja unüblich, dass ausgerechnet ein Autor auf die Fehler in seinem Buch aufmerksam macht. Aber ich habe nicht umsonst diesen Blog als virtuellen FußnotenXXL-Anhang ins Leben gerufen, denn ich verstehe „Forscher, Katzen und Kanonen“ nicht als publizistische Konserve, sondern als Teil eines Gesamtprojektes, dass auch auf die Kommunikation zwischen mir und den Lesern und die thematische Weiterentwicklung und Diskussion ausgerichtet ist. Weiterlesen

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3. März 1769 Naturforschung auf hoher See

Ein Tag mit James Cook im Pazifik

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Joseph Banks in einer zeitgenössischen Karikatur

Rund 2600 Kilometer hatte die Endeavour bis zum 01.03.1769 nach Verlassen des Kap Hoorn am 25. Januar zurückgelegt. Und nun, seit Mittag des 3. März, weitab von jedem Land, beinahe Windstille. Für Joseph Banks, den Naturforscher, eine gute Gelegenheit, ins Beiboot zu steigen und auf See Objekte für seine Sammlung zu ergattern. In seinem Tagebuch liest sich das folgendermaßen: Weiterlesen

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13. Februar 1777 – Ein Tag in der Südsee

In alten Reiseberichten gestöbert

Captain_Cook,_oil_on_canvas_by_John_Webber,_1776,_Museum_of_New_Zealand_Tepapa_Tongarewa,_WellingtonAm 13. Februar 1777 errichtete die 3. Expedition von James Cook auf der neuseeländischen Südinsel am Queen Charlotte’s Sound zwei Beobachtungsstationen, die unverzüglich ihre Arbeit aufnahmen. Cook schickte ebenfalls ein Kommando an Land, um die bereits am Tag zuvor angelandeten Wasserfässer zu füllen. Zwei Männer wurden beauftragt Fichtenbier* zu brauen und der Schiffszimmermann war mit seiner Mannschaft ebenfalls an Land gegangen, um Holz zu schlagen. Eine andere Gruppe wurde mit dem Boot ausgesendet, um Gras für die an Bord befindlichen Rinder zu sammeln, während an Bord der beiden Forschungsschiffe Ausbesserungsarbeiten vorgenommen wurden. Weiterlesen

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Die Mumien Ozeaniens

AhneguiMumien erwartet man vor allem im alten Ägypten. Tatsächlich ist die Konservierung oder Teilkonservierung Verstorbener aber weltweit verbreitet. Neben den ägyptischen Mumien dürften wohl die ozeanischen Schrumpfköpfe am Bekanntesten sein.

Immerhin werden diese nicht nur gerne in den Völkerkundemuseen dieser Welt ausgestellt, sondern haben oft auch eine enge Beziehung zum Kannibalismus. Noch bis ins 19. Jahrhundert aßen beispielsweise die Maori auf Neuseeland Teile ihrer ermordeten Gegner, um deren Kraft aufzunehmen. Und auch das Köpfe sammeln und zur Schau stellen war fester Beststandteil der Maori-Kultur. Vor allem die Ahnenverehrung führte in Ozeanien von Neuseeland, Mikro- und Melanesien bis nach Polynesien zu den verschiedensten Formen der Konservierung Verstorbener. Weiterlesen

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Das Tongiaki, das Reiseboot der Polynesier

Über viele Jahrhunderte hinweg segelten die Polynesier mit 10 – 20 Meter langen Doppelrumpfbooten, die aber im Einzelfall auch bis zu 30 oder 40 Meter Länge erreichen konnten, im Pazifik umher. Immerhin umfasste der „Siedlungsraum“ der besten Seefahrer der Geschichte rund 50 Millionen Quadratkilometer und die Strecken, die bei den Fahrten zurückgelegt wurden erreichten bis zu 2000 Kilometer. Weiterlesen

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Geschichte der Schiffsmedizin

Armamputation Anfang des 18. Jahrhunderts

Armamputation Anfang des 18. Jahrhunderts

In der modernen Schifffahrt ist eine qualifizierte medizinische Versorgung der Besatzungen und Passagiere weitestgehend gesichert. Das bedeutet nicht, dass heutzutage auf jedem Schiff ein Schiffsarzt zur Besatzung gehört. In der Handelsschiffahrt übernimmt in der Regel der Kapitän oder ein entsprechend qualifizierter Offizier die medizinische Versorgung, im Bedarfsfall unterstützt durch die Kommunikation mit speziellen Ärzten an Land.

Selbstverständlich besteht im Ernstfall meist auch die Möglichkeit, Erkrankte per Hubschrauber von Bord zu bergen und in ein leistungsfähiges Krankenhaus zu bringen. Während die medizinische Versorgung an Bord eines modernen Schiffes also in eine globale organisatorische und technische Struktur eingebunden ist, waren die Menschen auf Schiffen des vorindustriellen Zeitalters im Krankheitsfall auf sich allein gestellt. Weiterlesen

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Die Vereinigte Ostindische Kompagnie

Die Vereinigte Ostindische Kompagnie (VOC), war das erfolgreichste Wirtschaftsunternehmen des 17. Jahrhunderts. Es waren nicht die erfolgreichen Seeschlachten, die Holland zur führenden Seefahrernation des 17. Jahrhunderts machten, sondern sein Schiffbau und der Seehandel. Weiterlesen

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Die Batavia, ein holländisches Retourschiff des 17. Jahrhunderts

Schiffen wie der Batavia, einem holländischen Ostindienfahrer, haben die Holländer des 17. Jahrhunderts ihre Monopolstellung im Ostindienhandel zu verdanken. Den Holländern als Nation war es zwar letztendlich nicht gelungen, ein durch Kriegsflotten gestütztes Kolonialreich wie die Briten oder die Franzosen zu errichten, die Vereinigte Ostindische Handelskompagnie hatte es jedoch geschafft, zumindest im 17. Jahrhundert einen überseeischen Kolonialbesitz zu erobern und militärisch und administrativ abzusichern. Weiterlesen

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Japan und die Europäer im 16. und 17. Jahrhundert

Es war zunächst wohl eher Zufall, der die Portugiesen, die kaum 50 Jahre zuvor erstmals Indien erreicht hatten, 1543 nach Japan verschlagen hatte. Dieser Zufall aber brachte die Kenntnis von einem reichen Land, das enorme Handelsgewinne versprach, in das 1511 als portugiesischer Stützpunkt eroberte indonesische Malakka. Weiterlesen

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Angekommen!

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