Beiträge mit dem Schlagwort: Entdeckungsreisen

21. Dezember 1801 Flinders erkundet den King George Sound

768px-KGSAls Flinders im Dezember 1801 für rund einen Monat im Princess Royal Harbour des King George Sound vor Anker ging, da war keine Rede von Weltuntergang. Und so verlief auch damals der 21. Dezember verhältnismäßig routinemäßig. Zugegeben, das Wetter an der Südküste Westaustraliens war nicht berauschend. Leichter Wind und Wolken herrschen an diesem Tag vor. Und so konnten – wie bereits in den Wochen zuvor – Reparaturarbeiten am Schiff vorgenommen werden. Weiterlesen

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Logbucheintrag zum Weihnachtsfest

Weihnachten mit Sturm und Rum

Die Resolution und Adventure in der Matavi Bay

Die Resolution und Adventure in der Matavi Bay

Keine Frage, auch die Forschungsreisenden der christlichen Seefahrt der vergangenen Jahrhunderte hatten ihre „betrieblichen Weihnachtsfeiern“. Denn oft genug waren sie – während ihre Landsleute daheim besinnlich der Geburt ihres Religionsstifters gedachten – am anderen Ende der Welt unterwegs, in unbekannten Gewässern und mit viel Glück sogar in einem sicheren Hafen. Ein wenig anders als in der Heimat gestalteten sich die Festlichkeiten jedoch schon, wie die Log- und Tagebücher der Seeleute und Reisenden des 18. und 19. Jahrhunderts preisgeben. Weiterlesen

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Triumphe der Naturwissenschaften

die Beute der Entdecker

Landing the Treasures, or Results of the Polar Expedition!!! (caricature)
Cruikshank, George, 18 January 1819
© National Maritime Museum Collections

Forschungsreisen waren vor allem im 18. und 19. Jahrhundert Gegenstand großen öffentlichen Interesses in Europa. Die Reiseberichte der Entdecker gehörten zu den Bestsellern jener Zeit. Dabei ging es nicht nur um die Abenteuer, sondern auch um die Beute die die Entdecker aus den fernen Ländern in Form von Schätzen oder kuriosen Lebewesen mitbrachten und der erstaunten Öffentlichkeit vorstellten. So manche Präsentation der in den neu entdeckten Regionen der Welt zusammengesammelten wissenschaftlichen Schätze, die mehrere zehntausend Stücke an Ethnografika, Pflanzen- und Tierpräparaten oder auch lebendigen Exemplaren umfassen konnten, glich einem Triumphzug der Naturwissenschaften. Kein Wunder, dass solche Zurschaustellungen nationaler naturwissenschaftlicher Leistungsfähigkeit auch Gegenstand von Karikaturen wurde.

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Ethnologische Sammlungen

800px-Endeavour,_Thomas_Luny_1768In der 2009/2010 in Bonn gezeigten Ausstellung „James Cook und die Entdeckung der Südsee“ stellten die Artefakte der Göttinger Cook/Foster- Sammlung einen wesentlichen Teil der Präsentation dar. In Göttingen selbst allerdings fristen einige Artefakte der immerhin mehr als 500 Stücke umfassenden Sammlung von Weltrang ein eher bescheidenes öffentliches Dasein als Teil der nur Sonntags für zwei Stunden für das Publikum geöffneten Lehrsammlung des ethnologischen Instituts der Universität Göttingen. Der Rest schlummert im Archiv der Einrichtung. Wie diese Sammlung entstanden ist, lesen sie im Artikel Cook/Forster – die Sammlung in Göttingen im History Magazin

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