Beiträge mit dem Schlagwort: Forscher Katzen und Kanonen

Katzen an Bord

über Trim und seine Kollegen

Diese 2006 errichtete Trim-Skulptur steht in Flinders Geburtsort Donington, Lincolnshire, Großbritannien. Foto: Rodney Burton (CC 2.0)

Diese 2006 errichtete Trim-Skulptur steht in Flinders Geburtsort Donington, Lincolnshire, Großbritannien. Foto: Rodney Burton (CC 2.0)

im Buch Forscher, Katzen und Kanonen spielt der Schiffskater Trim des Kapitän Flinders aus gutem Grunde eine wichtige Rolle. Trim war dem Umrunder Australiens seit seiner Zeit als Offiziersanwärter ein ständiger und vertrauter Begleiter. Und was ganz ungewöhnlich für einen Kapitän der Royal Navy ist, er hat seinem Gefährten eine liebevolle und humorige Biografie gewidmet.

So viel Ehre wurde sicherlich nur wenigen Schiffskatzen zuteil, andererseits finden sich unter den samtpfotigen Seeleuten sogar offizielle Ordensträger. Vor allem im ersten und zweiten Weltkrieg machten die vierpfotigen able seamen der Navy von sich reden.

Aber schon seit dem 3. Jahrtausend vor unsrere Zeit ist der Einsatz von Schiffskatzen überliefert. Und an Bord der Kauffahrer und Kriegsschiffe verbreiteten sich die domestizierten Samtpfoten am Ende über die ganze Welt. Auch in der Antike war die Schiffskatze ein fester Mannschaftsbestandteil und sie blieb es über die Jahrtausende bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts. Die schmale Planke, die das Schiff im Hafen mit dem Land verbindet, heisst noch heute Katzensteg.

Lesen sie hier den Artikel über die Geschichte der seefahrenden Katzen im History Magazin.

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Disziplin und Betrafung in der Royal Navy.

Dass auf Matthew Flinders Forschungsschiff, der HMS Investigator, als Kriegsschiff der Royal Navy die gleichen Prinzipien von Disziplin und Strafe herrschten wie in der regulären Flotte, habe ich in Forscher, Katzen und Kanonen beschrieben (Kapitel: Unterwegs – bis ans Ende der Zivilisation). Für den Anhang habe ich als eines der Highlights des Buches auch eine Auflistung der Vergehen und Bestrafungen an Bord der Investigator auf ihrer Reise nach Australien von Anfang 1801 bis Mitte 1802 angefertigt.

Warum eine solche Dokumentation so bedeutend ist, erläutert der Chef der Sammlungen des National Museum der Royal Navy in Portmouth, Matthew Sheldon im folgenden Video des Museums. Hier stellt er eines der Highlights seiner Sammlungen, eine jüngst gefundene Auflistung der Vergehen und Bestrafungen auf dem Linienschiff HMS Leviathan während der Jahre 1803 bis 1805 vor.

Übrigens: Forscher, Katzen und Kanonen ist bereits in der Druckerei angekommen.

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